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Mwamfushi Safari Lodge – Begegnung in Berlin

Manchmal sind es nicht die Hochglanzprospekte, die uns für ein Reiseziel begeistern, sondern die Menschen dahinter. Kürzlich begegnete ich in Berlin Musonda Katebe. Er führt die Mwamfushi Safari Lodge in Sambia und ist einer jener Touristiker, die man so schnell nicht vergisst: humorvoll, reflektiert und mit einer klaren Vision für sein Land.


Ein Gespräch über wirtschaftliches Potenzial

Über die Bedeutung des Tourismus unterhielten wir uns lange in dem Hotel, welches Sambias Tourismusvertreter beherbergte. Neben dem dortigen klassischen Rohstoffabbau ist der lokale Tourismus die wohl wichtigste wirtschaftliche Säule.
Doch es besteht ein entscheidender Unterschied:

„Im Tourismus können die Sambier:innen ihr Angebot selbst gestalten. Sie sind die Schöpfenden ihres eigenen Erfolgs.“

Hier geht es darum, sich im globalen Wettbewerb zu behaupten, Kunden zu finden und den Gästen letztlich etwas Unbezahlbares zu schenken: Wunderbare Tage in unberührter Natur der Mwamfushi Safari Lodge.

Die Lodge: Ein kurzer Eindruck

Wer einen Blick auf die Lodge wirft, erkennt bald: Authentizität steht im Zentrum. Die Mwamfushi Safari Lodge bettet sich in die wilde Schönheit Sambias ein und bietet genau jene Ruhe und Verbundenheit zur Natur, die man von einer Safari allzu gerne erwartet. Auch deren Website ist wunderbar aufgebaut, gespickt mit umfassenden Informationen und schönen Bildern.

Ich erhielt auch eine Präsentation und die anschliessende Broschüre, die ich hier zum Download bereitstellte:

Hinter den Kulissen: „Im Namen der Tiere“

Spannendes Detail am Rande: Musonda Katebe wurde sogar vom bekannten Journalisten Olivier van Beemen interviewt. Obwohl sein Beitrag im finalen Buch „Im Namen der Tiere“ nicht erschienen ist, zeigt allein die Tatsache des Interviews, wie tief Musonda in den Themen Naturschutz und Tourismus verwurzelt ist.

Aktuell versuchen wir, Lesungen zu diesem fesselnden Themenkomplex zu organisieren, um den Diskurs über nachhaltigen Tourismus in Afrika auch in Deutschland zu verbreiten. Mehr Infos dazu findet ihr unter malawireisen.com/lesung.


Weshalb wir Musonda und Mwamfushi unterstützen

Der Auftritt der Lodge-Website ist bereits rundum gelungen, doch nun bedarf es einer ansprechenden Kommunikation. Musonda Katebe beherrscht diese meisterhaft. Er verkauft keine Zimmer, sondern ein Erlebnis und die Identität seines Landes.

Planen Sie eine Reise, auf der Sie nicht nur Gast, sondern Teil einer Geschichte sein möchten, ist die Mwamfushi Safari Lodge Ihre erste Wahl.

Kontakt zur Lodge

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Die Links innerhalb des Textflusses führen zu den entsprechenden Orten auf der Weltkarte und weiterführenden Informationen.

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African Parks und das Königreich der Barotse

Wie geht es weiter mit Sambia. Kann das Buch ein Schlüssel sein, um meine Anliegen in Bezug auf Sambia voranzubringen? Das Königreich der Barotse und der damit verbundene Nationalpark könnten Themen für eine Buchbesprechung sein. 

Folgende E-Mail habe ich diesbezüglich verfasst:

Vor einigen Jahren pflegten wir einen angenehmen Kontakt und hatten die Absicht, durch diesen den Tourismus zu fördern.

Sie wählten Dreamtime als Partner, was unseres Erachtens nur mäßigen Erfolg brachte. Sich auf einen Reiseveranstalter zu verlassen, ist kurzsichtig.

jährlich veranstaltet Dreamtime eine Hausmesse. Ich schätze die Besucherzahl an sonnigen Tagen auf 300, bei 12 Ausstellern. Ein Stand kostete nach Angaben von Singapore Airlines CHF 1500.–. Überdies übernahm Malawi möglicherweise die Kosten.

Sambia rückt nun durch das Buch “Im Namen der Tiere” von Olivier von Beemen in den Fokus. Was ist da eigentlich los mit dem König des Barotse-Landes?
Hierzu folgender Beitrag:

reisen.international/african-parks

Wir sollten in die Zukunft blicken und einen wirklich nachhaltigen Tourismus organisieren. Ich lade sie dazu ein, eine Buchbesprechung mit dem Beckverlag zu organisieren, um so Reisende für Sambia — trotz Kritik zu gewinnen. 

Nun bin ich auf die Antwort gespannt. Es ist eben so, dass Dreamtime seinerzeit in Bezug auf einem Workhshop mehr Hoffnungen geschürt hatte, als tatsächlich gerechtfertigt war. Doch auch dieses Reiseunternehmen setzt sich nicht für Gottes Lohn ein. Ich investierte viel Arbeit, bedingungslos, ohne dafür auch nur einen Cent zu erhalten. 

Die Initiativen für einen Workshop mit Reiseveranstaltern sind hier ausführlich dokumentiert. Wir sollten daran jetzt anknüpfen.

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Die Links innerhalb des Textflusses führen zu den entsprechenden Orten auf der Weltkarte und entsprechend näheren Beschreibungen.

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